wenn der tag schon vor dem frühstück fragmentiert ist

Sie öffnen am Morgen Ihren Posteingang – E-Mails und Messenger.
35 ungelesene Nachrichten.

Noch bevor der Tag wirklich begonnen hat, sind Sie im Reagieren. Sie überfliegen Betreffzeilen, priorisieren, öffnen zuerst die vermeintlich wichtigen Nachrichten. Einige beantworten Sie sofort, bei anderen werfen Sie einen Blick in den Kalender. Dabei fällt Ihnen auf, dass Sie gestern einer Bekannten nicht geantwortet haben, mit der Sie heute verabredet sind. Also schnell noch eine Nachricht schreiben.

Während Sie auf ihre Antwort warten, kochen Sie Kaffee, räumen nebenbei die Küche auf. Zurück am Schreibtisch blinkt bereits die nächste Nachricht. Das Treffen soll um 30 Minuten verschoben werden. Wieder ein Blick in den Kalender. Wieder eine Entscheidung. Wieder eine Antwort.

Eigentlich wollten Sie noch eine Waschmaschine anstellen. Also erledigen Sie das schnell. Mit der Kaffeetasse setzen Sie sich erneut an den Tisch. Fünf neue Nachrichten sind inzwischen eingegangen.

Sie arbeiten weiter. Doch Ihre Konzentration lässt nach. Sie fühlen sich müde – trotz Kaffee.
Und plötzlich taucht der Gedanke auf:
Wäre es vielleicht besser, das heutige Treffen zu verschieben?


Was hier geschieht, ist kein Ausnahmefall. Es ist ein typischer Start in einen digital strukturierten Tag: Unterbrechungen, Kontextwechsel, Mikroentscheidungen im Minutentakt. Noch bevor Sie in eine Tätigkeit eintauchen konnten, wurde Ihre Aufmerksamkeit mehrfach fragmentiert.

Diese Form der permanenten Reiz- und Aufgabenwechsel fordert unser kognitives System erheblich. Sie erzeugt Entscheidungsdruck, innere Unruhe und das Gefühl, nie wirklich „anzukommen“.

In meinen Angeboten schaffe ich Räume, in denen Sie wieder zu Klarheit, Fokus und innerer Präsenz finden. Mit analogen, kreativen Methoden unterstütze ich Sie dabei, bewusste Übergänge zu gestalten, Prioritäten zu setzen und Ihren Alltag wieder aktiv – statt reaktiv – zu erleben.

In meinen Angeboten mache ich von meiner jahrelangen klinischen Tätigkeit Gebrauch und unterstütze Sie dabei eigene Ressourcen kreativ mit analogen Tools zu stärken. Einige Angebote habe ich zusammen mit Kolleginnen entwickelt.

Näheres hier: Seminare und Vorträge sowie Analoge Pakete.



Ich freue mich über Ihr Interesse

In meiner dreizehnjährigen klinischen Tätigkeit war ich am Aufbau des Settings zweier Kliniken maßgeblich beteiligt. In drei Kliniken etablierte ich darüber hinaus den bereich Musiktherapie als festen Bestandteil. Diese Erfahrungen fließen in meine Arbeit als Prozessbegleiterin ein, in welcher ich Menschen darin unterstütze eine Praxis zu gründen oder zu erweitern. Weitere Informationen: