Ich bin Katrin Drazek-Kappus
In meiner Arbeit beschäftige ich mit diesen Fragen:
Wie können wir psychische Gesundheit in einer zunehmend digitalen Gesellschaft fördern? Wie gestalten wir Räume – analog wie digital –, die Begegnung, Kreativität, Teilhabe und Wohlbefinden ermöglichen? Und wie gelingt der Transfer von Forschung in nachhaltige Versorgung und gesellschaftliche Praxis?
Ich arbeite an der Schnittstelle von Forschung, klinischer Praxis und sozialer Innovation mit den Schwerpunkten Digital Mental Health, Arts & Health sowie Public Mental Health.
Mein Anliegen ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse in wirksame, menschenzentrierte und gesellschaftlich relevante Lösungen zu überführen. Dabei interessieren mich insbesondere die Potenziale digitaler Technologien, kreativer Ansätze und partizipativer Forschung für die Förderung psychischer Gesundheit und gesellschaftlicher Teilhabe.
Berufliche Entwicklung
Promotion an der Universität Osnabrück zum Dr. phil. - Thema der Dissertation: Musikpräferenz und Identität bei Erwachsenen mit Störung des Selbstgefühls
Studium der Musiktherapie (HF), Psychologie(NF), Musik (NF) an der Universität zu Köln
* Erlaubnis: Heilpraktikerin für Psychotherapie seit 2010, Gesundheitsamt Köln
Ausbildung zur staatlich geprüften Chorleiterin
Weiterbildungsseminare in Atemtherapie - tiefenpsychologisch fundiert
Berufliche Stationen
Einladung als Speakerin im Weizenbaum Forum zum Thema: Digitale Jugend: Chancen und Herausforderungen, 2024
Seit 2020 tätig in freier Praxis
13 Jahre klinische Musiktherapeutin in Erwachsenenpsychiatrien (TP)
Lehraufträge und Vorträge - Universität zu Köln, Universität Augsburg, Alanus Hochschule
Wissenschaftliche Mitarbeit an der Universität zu Köln
Autorin in Fachzeitschriften
Dozentin in einer beruflichen Rehabilitationsmaßnahme
Berufliche Interessen
Ich arbeitete über 13 Jahre in Erwachsenenpsychiatrien als klinische Musiktherapeutin mit tiefenpsychologisch fundierten Arbeitsansatz. Parallel zu meiner therapeutischen Tätigkeit habe ich mich stets für theoretische Zusammenhänge interessiert. So forschte ich einige Jahre über Musikpräferenz und Identität und promovierte mit diesem Thema in einer Dissertation.
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit den gesundheitlichen Auswirkungen des sozialen und digitalen Wandels auf das Individuum. Meine Interessen liegen hierbei auf den Themen Digitaler Stress - Techno-Invasion und Techno-Overload, Online Ich vs. Offline Ich, Resonanz, Digitales und Wohlbefinden, auditive Wahrnehmung, Zeit und der Umgang mit dieser. Hierzu veröffentliche ich in der Fachpresse.
Begleitende Aspekte meiner theoretischen und therapeutischen Arbeit sind der positive Umgang mit Zeit im Augenblick und Resonanz.